FI Typ B go-e Charger – welcher FI ist notwendig?

Der go-e Charger gehört zu den beliebtesten Wallboxen im privaten Bereich. Durch seine flexible Nutzung und einfache Installation wird er häufig in bestehenden Elektroinstallationen eingesetzt.

Dabei stellt sich eine zentrale Frage: Welcher FI-Schalter ist notwendig, um den go-e Charger sicher und normgerecht zu betreiben?

Besonderheiten des go-e Chargers

Der go-e Charger ist als mobile oder stationäre Ladeeinrichtung konzipiert und bietet viele Vorteile.

Typische Eigenschaften:

  • flexible Nutzung (mobil oder fest installiert)
  • Ladeleistung bis 11 kW oder 22 kW
  • integrierte Steuerung und App-Anbindung
  • kompakte Bauweise

Diese Flexibilität bringt jedoch auch besondere Anforderungen an die Absicherung mit sich.

Welche Fehlerströme entstehen können

Wie bei allen Wallboxen entstehen auch beim go-e Charger unterschiedliche Fehlerstromarten.

Dazu gehören:

  • Wechselstromfehlerströme
  • pulsierende Gleichfehlerströme
  • glatte Gleichfehlerströme

Diese müssen zuverlässig erkannt werden, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Ist ein FI Typ B beim go-e Charger notwendig?

Ob ein FI Typ B erforderlich ist, hängt von der Ausstattung des Geräts und der Installation ab.

In der Praxis gilt:

  • Viele go-e Charger verfügen über eine integrierte DC-Fehlerstromerkennung
  • In diesen Fällen kann ein FI Typ A ausreichend sein
  • Voraussetzung ist eine normgerechte Installation

Ohne diese Schutzfunktion ist ein FI Typ B notwendig.

Alternative: FI Typ A oder A-EV

Wenn der go-e Charger über eine integrierte Gleichstromüberwachung verfügt, kann ein FI Typ A eingesetzt werden.

Wichtige Voraussetzungen:

  • integrierte DC-Fehlerstromerkennung vorhanden
  • separate Absicherung des Stromkreises
  • fachgerechte Installation

Diese Lösung ist häufig kostengünstiger, erfordert jedoch genaue Prüfung.

Typische Fehler bei go-e Charger Installationen

Durch die flexible Nutzung treten in der Praxis häufig Fehler auf.

Typische Probleme:

  • Anschluss an ungeeignete Steckdosen
  • falscher FI-Schalter gewählt
  • Nutzung ohne separate Absicherung
  • Kombination mit anderen Verbrauchern

Diese Fehler können zu Störungen oder Sicherheitsrisiken führen.

Mobile Nutzung vs. feste Installation

Ein besonderer Punkt beim go-e Charger ist die mobile Nutzung.

Unterschiede:

  • mobile Nutzung → oft bestehende Installation
  • feste Installation → klar definierter Stromkreis

Bei mobiler Nutzung ist die richtige Absicherung besonders wichtig.

Wann ein FI Typ B sinnvoll ist

Auch wenn ein FI Typ B nicht immer vorgeschrieben ist, kann er in vielen Fällen sinnvoll sein.

Typische Situationen:

  • Nutzung mit hoher Ladeleistung
  • Kombination mit Photovoltaikanlage
  • unsichere oder ältere Installation
  • häufig wechselnde Einsatzorte

Ein FI Typ B bietet hier zusätzliche Sicherheit.

Kombination mit Photovoltaik

Wird der go-e Charger zusammen mit einer PV-Anlage genutzt, steigen die Anforderungen an die Installation.

Mögliche Auswirkungen:

  • zusätzliche Fehlerströme
  • komplexe Stromverläufe
  • wechselnde Lastzustände

In solchen Fällen ist ein FI Typ B oft die bessere Wahl.

Unterschiede zwischen FI Typ A, A-EV und B

Die Auswahl des richtigen FI-Schalters ist entscheidend.

Überblick:

  • FI Typ A: Standardlösung
  • FI Typ A-EV: speziell für Ladeanwendungen
  • FI Typ B: umfassender Schutz für alle Fehlerstromarten

Für maximale Sicherheit bietet FI Typ B die beste Lösung.

Fazit

Der go-e Charger ist eine flexible und beliebte Lösung für das Laden von Elektrofahrzeugen. Die Wahl des richtigen FI-Schalters hängt von der Ausstattung des Geräts und der Installation ab.

Während moderne Geräte teilweise alternative Lösungen ermöglichen, bietet der FI Typ B die höchste Sicherheit und ist in vielen Fällen die beste Wahl.

 

Weiterführende Informationen

Wenn Sie sich intensiver mit Photovoltaikanlagen und Fehlerursachen beschäftigen möchten, finden Sie hier passende Inhalte:

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